Dem EU-Emissionshandel eins ausgepisht

Februar 3rd, 2010

Phishingmails sind auch im Jahre 2010 für viele naive leichtgläubige Internetnutzer eine echte Gefahr. Oftmals sind vermeidliche Mails von Banken oder sozialen Netzwerken täuschend gut gemacht und man merkt auch nicht, dass die URL posttbank.com irgendwie merkwürdig aussieht. Zum Glück wird man heute oft von seinem Browser gewarnt, wenn man eine solche böse Seite besucht.

Nun, einige europäische Unternehmen aus den Branchen Industrie und Energie sind anscheinend nicht von ihrem Browser oder Verstand gewarnt worden und haben den Anweisungen einer Pishingmail fleißig Folge geleistet. Diese forderte, dass sich der unwissende Empfänger zu einer gefälschten Seite begibt und dort sein aktuelles Login für die EU Emissionshandelsplattform eingibt. Angeblich, um das bestehende Login zu erneuern, um einen drohenden Hackerangriff abzuwehren. Sieben Empfänger nahmen das Schreiben für bare Münze und gaben damit ihre Daten preis. Die Urheber der Pishingmails nutzten diese Daten um Emissionszertifikate im Wert von mehreren Millionen Euro zu stehlen und gleich wieder weiterzuverkaufen. Ein einzelnes, ungenanntes Unternehmen soll dabei allein Zertifikate im Wert von 1,5 Millionen Euro verloren haben.

Die Unternehmen stehen nur in zweierlei Hinsicht schlecht da. Zum einen haben sie Zertifikate verloren, die viel Geld wert sind. Zum anderen kann es dadurch zu Problemen beim weiteren Betrieb der Unternehmen kommen, da sie ja keine Rechte für die geplante Umweltbelastung mehr besitzen und diese wahrscheinlich nachkaufen müssen. In der Haut der verantwortlichen Mitarbeiter möchte ich nicht stecken…

(via Golem.de)

Hug a developer today

Januar 25th, 2010

Kann ich nur so unterschreiben…

Das Internet 2009 in Zahlen

Januar 24th, 2010

Letztes Jahr ist viel passiert. Natürlich ist das Internet wieder gewachsen und es wurden zahlreiche Emails verschickt. Das United Pingdom Blog hat eine Übersicht mit einigen eindrucksvollen Kennzahlen veröffentlicht. So wurden 2009 rund 90 Billionen Emails verschickt, von denen allerdings 81% Spam waren. Das macht rund 200 Milliarden Spam Mails pro Tag. Bei 1,4 Milliarden Emailschreibern weltweit ist da für jeden genug dabei.

Aber auch die anderen vorgestellten Zahlen sind interessant. So hostete Flicker im Oktober 2009 rund 4 Milliarden Fotos was jedoch rein zahlenmäßig nichts gegen Facebook ist: dort werden jeden Monat 2,5 Milliarden neue Bilder hochgeladen. Man darf dabei natürlich nicht vergessen, das beide Seiten eine andere Zielgruppe haben. Bei den bewegten Bildern beeindruckt YouTube. Täglich streamt das Portal eine Milliarde Videos. Allein in den USA schaut sich der durchschnittliche Internetuser davon 182 pro Monat an. Dem Soll hänge ich leider weit hinterher.

United Pingdom hat noch viele weitere Zahlen, man muss aber dabei im Hinterkopf behalten, dass in den USA eine Trillion einer deutschen Billion und eine Billion einer deutschen Milliarde entspricht.

Monsterspinne zu Besuch

Januar 24th, 2010

Oh man, da kann ich mit meiner leichten Arachnophobie ja wirklich mitfühlen…

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(via Sebbi)

Jedes Kind hat bald seinen eigenen Appstore

Januar 21st, 2010

Pardon, ich meine natürlich Kindle. Ich habe seit einiger Zeit einen und möchte ihn nichtmehr missen. Aber ich will jetzt nicht ins Schwärmen geraten… Jedenfalls finde den Kindle zu Lesen äußert praktisch, vor allem das eInk Display lässt sich einfach wie echtes Papier lesen.

Nun, heute verkündet Amazon, dass bereits nächsten Monat ein Kindle-SDK veröffentlicht wird, und es so jedem ermöglicht wird, eigene Anwendungen für den Kindle zu entwickeln. Der Informatiker in mir hat sich da natürlich erstmal gefreut. Wieder eine neue Plattform, für die man etwas entwickeln kann. Aber im zweiten Augenblick habe ich dann mal darüber nachgedacht, für welche Art von Anwendungen Apps ein Ebookreader die richtige Plattform ist. Brettspiele? Rätselspiele? Oder aber vielleicht (und dafür ist ein Kindle in seiner Eigenschaft als digitales Buch natürlich super geeignet) Textadventures! Retro pur! Ich muss ehrlich sein, dass ich es fast nicht erwarten kann, das SDK herunterzuladen und vor allem die ersten kreativen Kindle Programme Apps zu sehen.

Star Trek selbstgemacht: ein DIY Phaser

Januar 19th, 2010

Nach dem Replikator von gestern gibts heute das nächste Star Trek Gadget: einen selbstgebauten Phaser. Für alle Interessierten hat der eifrige Bastler eine umfangreiche Bauanleitung veröffentlicht.

Der Phaser besteht im wesentlichen aus einem ausgedienten Plastikphaser, in den ein Blu-Ray Laser mit einer maximalen Leistung von 465 mW eingebaut wurde. Das hört sich zwar nicht wirklich monsterstark an, aber das genügt um Luftballons zum platzen zu bringen. Oder bei unsachgemäßer Benutzung auch Augen.

Definitiv eine Bastelidee, die man für den Fall dass mal die PS3 kaputt geht und man ein Blu-Ray Modul übrig hat :)

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(via Basic Thinking Blog)

Cornucopia: essen wie in Star Trek

Januar 18th, 2010

3D Drucker sind cool, aber im Jahre 2010 auch nicht mehr so besonders, wie vielleicht noch vor ein fünf oder zehn Jahren. Schließlich werkelt Desktop Factory ja schon an einem 5000$ Modell für den “Hausgebrauch”. Um wirklich zu beeindrucken braucht es dann schon ein wenig mehr.

Zum Beispiel einen DIY 3D-Drucker, der weniger als 400€ kostet und sich selbst replizieren kann. Oder ein anderes Selbstbauprojekt, dass handelsüblichen Zucker als Druckmedium nutzt.

Oder aber das Projekt, dass ich heue entdeckt habe: Cornucopia, ein 3D-Lebensmittel-Drucker. Bisher handelt es sich bei dem Gerät leider nur um ein Konzeptdesign. Aber die Idee dahinter erinnert unweigerlich an die Replikatoren aus Star Trek. Cornucopia (von lat. Cornu Copiae = Füllhorn) trägt Schicht für Schicht verschiedene Zutaten auf und kann diese auch erhitzen, abkühlen oder miteinander vermischen. Weitere Informationen und ein paar schöne Detailbilder zum Konzept finden sich in der offiziellen Projektbroschüre.

Das tote Pferd

Januar 7th, 2010

Ok, der Text ist sicher noch älter wie nur uralt, aber ich habe ihr erst heute per Mail bekommen. Und weil ich den wirklich lustig und gleichzeitig treffend finde, poste ich den hier ;)

Eine Weisheit der Dakota-Indianer

Wenn du entdeckst,
dass du ein totes Pferd reitest,
steig ab.

Doch wir Manager versuchen oft andere Strategien, nach denen wir in dieser Situation handeln:

1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
2. Wir wechseln die Reiter.
3. Wir sagen: “So haben wir das Pferd doch immer geritten.”
4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
7. Wir bilden eine Task Force, um das tote Pferd wiederzubeleben.
8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
13. Wir erklären: “Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht noch schlagen könnte.”
14. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen.
15. Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
16. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen lässt.
17. Wir erklären, dass unser Pferd “besser, schneller und billiger” tot ist.
18. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
19. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.
20. Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
21. Wer sagt dass man tote Pferde nicht reiten kann?
22. Wir lassen das Pferd schnellstens zertifizieren.
23. Wir frieren das Pferd ein und warten auf eine neue Technik, die es uns ermöglicht, tote Pferde zu reiten
24. Wir bilden einen Gebetskreis der unser Pferd gesund betet.
25. Wir stellen das tote Pferd bei jemand anderem in den Stall und behaupten, es sei seines.
26. Wir stellen fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalzustand!
27. Wir ändern die Anforderung von “reiten” in “bewegen” und erteilen einen neuen Entwicklungsauftrag.
28. Wir sourcen das Pferd aus.
29. Wetten, dass das Vieh nur simuliert!
30. Wenn man das tote Pferd schon nicht reiten kann, dann kann es doch wenigstens eine Kutsche ziehen!

Der Hafer und Bananenblues… oh yeah!

Januar 5th, 2010

Darum mag ich YouTube: man findet als Hobbynostalgiker einfach tonnenweise alte Clips. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich mich als Kind über die Äffle und Pferdle Clips im TV gefreut habe.

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99 Meisterstücke von Morzart für knapp 2 Euro

Dezember 18th, 2009

Bei Amazon gibts gerade ein mp3-Schnäppchen für Klassikfans: The 99 Most Essential Mozart Masterpieces. Das macht pro Titel gerade einmal 2 Cent. Ich selbst würde das als ziemlich preisgünstig bezeichnen. Laut Amazon spart man im Vergleich zum Einzelkauf der 99 Titel 81,17 Euro. Wenn man auf Klassik steht kann man hier eigentlich bedenkenlos zugreifen. Bleibt natürlich nur noch die Frage, ob es künftig bei Amazon auch weiterhin solche Angebote gibt. Vielleicht ja auch außerhalb des Klassikbereichs.