Wie man Daten aus Trümmern rettet
Mai 13th, 2008 | by Wolfgang |Bei den grundlegenden elektronischen Komponenten die in Satelliten, Raketen und im Space Shuttle eingesetzt werden, handelt es sich nicht um die neuesten Pentium Chips, sondern um altbewährte Elektronik. Im Falle des Space Shuttles sogar um alte 8086er Prozessoren aus den 70er Jahren.
Der Grund dafür ist einfach: ein Chip, der seit 30 Jahren eingesetzt wird ist erprobt und beinhaltet de facto keine unerkannten Fehler. Es wäre ja wirklich extrem ärgerlich und teuer (im Falle des Space Shuttles auch sehr gefährlich), wenn man nach dem Start bemerkt, dass die eingesetzten Chips schwerwiegende Bugs haben. Ich erinnere mich da z.B. an den Pentium Bug in den 90ern.
Nun, dieser alten Hardware ist es zu verdanken, dass das die weltbesten IT-Forensiker der Firma Kroll Ontrack die Daten aus einer geborgenen Festplatte aus Wrackteilen der Columbia retteten
Eines dieser Teile bestand aus zwei miteinander verschmolzenen Metallteilen, die der 60-Kilometer-Sturz noch weiter verbeulte. Eines der Teile war eine Festplatte.
Einen Überblick auf Deutsch gibt’s bei Spiegel Online. Die ganze Story auf Englisch gibt es beim Scientific American.
| Tags:columbia, datenrettung, it-forensik |
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